Pferde im Winter

Viele fragen sich Jahr für Jahr: Wie lässt sich im Winter Abwechslung in den Pferdealltag bringen? Braucht ein Pferd jetzt einen speziellen Hufbeschlag? Und was will es fressen?

Pferde brauchen viel Abwechslung und frische Luft. Das gilt für jede Jahreszeit. Im Sommer wie im Winter. Abwechslung bringen Ausritte, die aber mit Vorsicht zu genießen sind - bei Touren im Schnee müssen Reiter aufpassen, das ihr Pferd nicht auf eisigen Untergrund gerät und stürzt. Bei beschlagenen Pferden empfehlen sich im Winter Hufeisen mit Snowgrips und kleinen Stiften, sie verhindern übermäßiges Rutschen, die Grips sorgen dafür, dass sich der Schnee nicht im Huf ansammelt. 

Wer sein Pferd im Winter richtig trainieren will, kommt meist ums Scheren nicht herum: Das Fell muss runter - schließlich geht auch keiner im Pelzmantel joggen. Danach muss das Tier eingedeckt werden, also Tag und Nacht eine Decke aufgelegt bekommen. Eine komplette Schur sieht schick aus, die Pferde sind dann aber empfindlich. Eine Alternative ist eine Halbschur: Das Fell bleibt an der Sattellage und am Hintern dran. Am Hals wird es komplett oder zur Hälfte geschoren. 
Pferden, die wenig oder überhaupt nicht trainiert werden und daher ungeschoren bleiben, wird es nicht kalt. Auch Regen und Wind macht ihnen wenig bis gar nichts aus. Frieren sie doch einmal, ist das an den aufgestellten Haaren zu erkennen. Warmes Futter brauchen Pferde im Winter nicht. Äpfel und Möhren kann der Halter wegen der Vitamine zufüttern. Die Äpfel sollte er klein schneiden, dass es keine Schlundverstopfung gibt. Und wegen des hohen Nitratgehalts ist er bei den Möhren besser nicht zu großzügig.

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