Nutztiere einmal anders

TV-Meteorologen werden gerne als "Wetterfrösche" bezeichnet. Und tatsächlich gilt der Europäische Laubfrosch als der Wetterfrosch - aber nur in freier Natur, nicht im Glas. An sonnigen Tagen beginnen die Laubfrösche zu klettern, kommt Regen auf, verziehen sie sich in tiefere Gefilde. Warum: Sie orientieren sich an Ihrer Nahrung. Bei schlechtem Wetter fliegen Insekten tiefer. Das gleiche gilt übrigens auch für die Schwalbe.
Insekten sind die besten Wetterboten. Mücken und Fliegen steigen in sonnigen Hochdruckgebieten mit den Warm-Luftmassen auf, vor herannahenden Regen suchen sie unten Schutz. Spinnen stellen ihre Webtätigkeit ein bei herannahenden Tiefdruckgebieten. Drohen Gewitter, verstecken sich die Mistkäfer im Boden und sind nicht mehr gesehen, Bienen verlassen vor lang anhaltenden Regenperioden schon Tage vorher kaum noch ihren Stock. Und kaum zu glauben, auch unsere Wiederkäuer wissen, wann das Wetter wechselt - ihre Fresslust lässt dann nach.

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