Wählerische Fresser, unsere Katzen

In jeder Katze steckt der Jagdtrieb - unabhängig vom Nahrungsbedarf. 
8 - 12 Mäuse brauchen Katzen täglich, wenn sie nichts anderes bekommen. Katzen müssen jagen, anschleichen, springen, lauern. Bei Freigängern gehört das dazu, bei Stubentigern muss geholfen werden.

Katzen, die sich draußen Mäuse oder Vögel fangen und fressen, sollten alle drei Monate entwurmt werden. Fangen sie Ratten oder Mäuse, die Gift gefressen haben, passiert den Katzen meist nichts, da die Dosis recht gering ist. Kleine Katzen könnten aber Symptome wie Appetitlosigkeit, Zittern, Erbrechen und unkoordinierte Bewegungen zeigen - dann sofort zum Tierarzt. 
Gut satt werden Katzen durch Katzenfutter, egal ob trocken oder feucht. Allerdings wird dem Trockenfutter Feuchtigkeit entzogen, also ausreichende Trinkwasserquellen zur Verfügung stellen. Bei der Auswahl von Katzenfutter unbedingt den Geschmack der Katzen berücksichtigen, das betrifft auch den Hersteller. Manchmal mögen Katzen den Fischgeschmack vom einen, den Hühnchengeschmack vom anderen. Auch auf Alter-Rasse-Größe-Geschlecht achten, um Spätfolgen zu vermeiden. Gutes Futter sollte unbedingt aus Fleisch bestehen (nicht aus tierischen Nebenerzeugnissen). Wenig Getreide und kaum Zucker. Eine rein vegetarische Ernährung bei Katzen sollte unbedingt vermieden werden. Katzen sind in der Natur reine Fleischfresser. Katzengras kann man den Tieren anbieten, aber sie nicht zwingen, es zu fressen. Es ist noch immer nicht eindeutig geklärt, ob das Gras das notwendige Erbrechen erleichtert oder nicht. Eine tolle Alternative für Besitzer, die Zeit haben, ist die Fütterung mit BARF- biologisch artgerechte Rohfütterung -, hier aber unbedingt Vitamine und Spurenelemente zufüttern.

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