Kippfenster-Syndrom bei Katzen

Neugierige Katzen versuchen sich durch dne offenstehenden Spalt des gekippten Fensters zu zwängen, bleiben hin und wieder stecken .... Panik macht sich breit. Rutschen, strampeln, hektische Bewegungen lassen das Tier immer tiefer in den Spalt gleiten, wodurch es zu massivenn Quetschungen der Hintergliedmaßen bzw. der Lendenwirbelsäule kommt. Die Hauptschlagader wird durch die Quetschung mit anschließender Schwellung stark in ihrer Funktion beeinträchtigt, die Durchblutung wird gestört; dies ist für die Katze sehr schmerzhaft.
Werden die Katzen nicht recht schnell aus dieser mießlichen Lage befreit, kann dies zum Tod führen - Kreislaufkollaps durch völlige Entkräftung und Schock.

NIEMALS DIE FENSTER IN KATZENHAUSHALTEN AUF KIPP STELLEN OHNE POLSTERKEILE ODER FANGNETZE ZU VERWENDEN. Hundertmal passiert nichts, aber dann ....

Und was tun, wenns doch passiert? Das Tier so ruhig wie geht befreien. Wenn es beißt, kratzt, schreit - nicht schimpfen oder bösartig reagieren, die Katze weiß nicht wer Feind und Freund ist in diesem Falle. Danach unbedingt einen Tierarzt aufsuchen, der den Kreislauf stabilisiert und eine Schmerztherapie einleiten kann, um den evtl. gelähmten Patienten wieder zum Laufen zu bewegen. Allerdings sind Lähmungen keine Seltenheit und treten bei fast allen eingeklemmten Katzen in den ersten Monaten danach auf. 
Sie selbst können Ihre Katze nach dieser Strapaze sanft massieren, um die Durchblutung wieder anzuregen, Verspannungen zu lösen und Stauungen im Venenbereich zu verhindern.

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