aus Kindern werden Leute - was dann??

Katzen kommen in der Regel noch vor den Katern in die Pubertät - im 5.-9. Lebensmonat (rasseabhängig). Etwa mit einem Jahr sind aber alle geschlechtsreif und bereit für die Fortpflanzung. Man sagt als Faustregel:  bei Erreichen von 80% des Endgewichts tritt die Geschlechtsreife ein.
Katzen in der Raunze oder rollige Katzen werfen sich auf den Boden und rollen bzw. wälzen  sich von einer Seite auf die andere. Häufig schärfen sie sich dabei ihre Krallen an rauen Oberflächen und Gegenständen. Ausgeprägt ist auch das ständige Reiben des Kopfes an Gegenständen in ihrem Territorium. Grundsätzlich sind rollige Katzen extrem unruhig - fressen weniger, schreien viel und anhaltend und markieren nicht selten ihr Territorium mit Urin; bei Wohnungskatzen eine sehr unangenehme Angelegenheit.

Die Kastration der Katze zählt heutzutage zu den "Routineeingriffen" in einer Kleintierpraxis - danach findet der Sexualzyklus nicht mehr statt und damit unterbleibt auch ihre Rolligkeit. Es gibt jede Menge Vorteile der Kastration: die Katzen leben länger, sie müssen nicht mehr umherschweifen und suchen eher die Nähe zum Haus oder zu ihrem Besitzer, die Infektionsgefahr ist gesenkt, eine "Einzelhaltung" wegen möglicher Trächtigkeit muss nicht mehr sein - Ihre Katze und Sie als Besitzer leben einfach SORGENFREIER.
Aber auch Nachteile sind zu bedenken. Abgesehen von der Verhaltensänderung  besteht bei kastrierten Tieren ein größeres Risiko der Entwicklung von Übergewicht. Die hormonelle Veränderung führt zu einer Unterbrechung des natürlichen Regulierungsprozesses; die Katzen fressen deutlich mehr und die Energieaufnahme steigt, der Bewegungsdrang sinkt aber. Ein weiterer negativer Faktor ist Harnstein und -griesbildung. Kastrierte Tiere sind viel zu träge, um den Wassernapf oder das Katzenklo aufzusuchen. Sie saufen zu wenig und bilden zuwenig Urin, der dann viel zu lange in den Harnwegen bleibt - die Harnwege werden nicht mehr ausreichend gespült.
Wie Sie als Besitzer sich auch entscheiden, die richtige Ernährung im Anschluss an eine Kastration ist der Schlüsselfaktor für die dauerhafte Gesundheit Ihrer Katze. Verzichten Sie auf Leckerlis und jegliche Zufütterung zu einer Vollnahrung (eine Katze benötigt 60kcal, 80g Schinken oder 25g Käse enthalten aber schon 100kcal), wiegen sie die Tagesrationen ab und verteilen die Menge auf mehrere kleine Mahlzeiten . Lassen Sie Ihre Katze das Futter "erkämpfen" - auf dem Fensterbrett oder noch höher, verteilen Sie viele Wasserstellen in der Wohnung, nur nicht direkt am Fressnapf.

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