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URINARY U/C UUC 18 (Hund) Royal Canin
URINARY U/C UUC 18 (Hund) Royal Canin
Royal Canin URINARY U/C LOW PURINE UUC 18 Diät für Hunde zur Urat/Xanthin/Cystin-Prophylaxe, begleitend in der Leishmaniose-Therapie bei Einsatz von Xanthin/OxidaseHemmern
Menge 1 Packung ab
ab 18,50 € *
inkl. 7,00% MwSt. zzgl. Versand

Leishmaniose beim Hund - welches Diätfutter zur Behandlung?

Leishmaniose beim Hund ist eine Infektionskrankheit, die vor allem in wärmeren Klimazonen übertragen wird. Besonders, wenn Ihr Hund im Ausland war, gilt es also aufzupassen. Aber was genau macht die Krankheit aus? Neben Wissenswertem dazu finden Sie in dieser Kategorie Diätfutter für Hunde, die in ihrer Zusammensetzung die Behandlung der Leishmaniose unterstützen  können.

Leishmaniose beim Hund wird durch Leishmanien erregt

Der Entdecker der Leishmaniose beim Hund war der schottische Tropenarzt William Boog Leishman, der die Krankheit Ende des 19. Jahrhunderts beschrieb. Die Erreger des Leidens sind die so genannten Leishmanien. Sie werden meist von Schmetterlings- oder Sandmücken übertragen.

Mit der Infektionskrankheit stecken sich Vierbeiner vor allem in südlicheren Gefilden an, denn die Mücken leben vorwiegend in wärmeren Klimazonen unterhalb des 45. Breitengrads. Besonders betroffen von der Krankheit sind daher Hunde, die im Urlaub waren oder beispielsweise von Tierschutzorganisationen aus dem Ausland eingeführt wurden.

Die Sandmücken sind allerdings inzwischen auch schon in Deutschland nachgewiesen worden – wenn auch in geringer Stückzahl. Außerdem können auch mit der Krankheit infizierte Hunde – etwa durch Bluttransfusionen – andere Vierbeiner oder auch Menschen anstecken.

Häufiger kommt jedoch die Ansteckung durch die Mücken vor. Diese übertragen die Leishmanien durch einen Stich. Daraufhin nisten die Parasiten sich in bestimmten Gewebezellen, den Makrophagen oder Fresszellen, ein. Bis die Leishmaniose beim Hund tatsächlich ausbricht, kann es oft Monate oder in einigen Fällen sogar Jahre dauern.

Steckbrief Leishmaniose

Aussehen
Krankheitsanzeichen treten häufig erst Wochen, manchmal sogar erst Jahre nach der Ansteckung im Urlaub auf. Der Erreger breitet sich zunächst in der Haut aus. Dadurch entstehen oft Hautveränderungen, die lokal begrenzt vor allem am Kopf auftreten aber auch den gesamten Körper betreffen können. Typisch ist, das diese Wunden häufig nur schwer oder gar nicht heilen. Starke Schuppenbildung, Haarausfall, Hautrötungen bis hin zu Knotenbildungen mit eitrigen oder geschwürigen Veränderungen können beobachtet werden. Andere Krankheitserscheinungen sind für Sie als Tierbesitzer selbst häufig nicht feststellbar.

- Beginn mit Lymphadenopathie, Hautveränderungen an den Ohrrändern, Nasenspiegel und Brillenbildung an den Augen.
- Chronische Infektion mit reduzierter Belastbarkeit, Gewichtsverlust, Lymphadenopathie, schuppigen nicht juckenden Hautveränderungen, Augenveränderung

Erreger:
Leishmania infantum, Leishmania tropica, weitere Arten

Übertragung:
Phlebotomen (Sandmücken, Schmetterlingsmücken)
- Aufnahme der Leishmanien beim Blutsaugakt.
- Vermehrung der promastigoten Stadien in den Phlebotomen, 7-9 Tage nach dem Blutsaugakt  sind sie infektiös.
- Übertragung beim Stich
- Vermehrung in den Endothelzellen des Wirtes durch Zweiteilung.

Endemie Gebiete:
Die Verbreitung der Leishmanien ist direkt korreliert mit der Verbreitung der Vektoren. Sandmücken sind in allen Anrainerstaaten des Mittelmeeres sowie in Portugal verbreitet. Ob sich Leishmanien in den Phlebotomen entwickeln können, die in Herden der Schweiz oder in Süddeutschland verbreitet sind, ist bisher nicht nachgewiesen.

Inkubationszeit: Wochen bis Monate

Präpatenz: Parasiten können beim Auftreten von Symptomen direkt nachgewiesen werden.

Patenz: Monate bis Jahre, abhängig von der Leishmanien Art.

Diagnostik:
- Serologie: Indirekter Immunfluoreszenztest (IIFT) (Ergebnisse siehe Graphik) oder ELISA, bei asymptomatischen Trägern ist die Sensitivität eingeschränkt, sie bewegt sich zwischen 50 und 70 %. In klinisch auffälligen Fällen wird eine Sensitivität von ca. 97 % erreicht.
- Zusätzlich gibt eine Serumeiweißelektrophorese unspezifische Hinweise, es liegt eine massive polyklonale Hypergammaglobulinämie vor.
- Erregernachweis: Dieser wird aus einem Lymphknoten- oder Knochenmarkspunktat oder veränderten Hautstellen mittels PCR oder auch mikroskopisch nach einer Anfärbung geführt.
Die Sensitivität der PCR liegt bei ca. 90 %, der mikroskopische Nachweis wesentlich darunter. Der Nachweis aus dem Blut gelingt selten.

Therapie:
Eine Erregerelimination ist mit Medikamenten nicht vollständig  möglich. Entsprechend liegt der Schwerpunkt auf der Prophylaxe:
Die Therapie entspricht dem klinischen Bild.

Prophylaxe:
- Meiden von Endemiegebieten, Risikoabschätzung v.a. bei Kurzaufenthalten.
- Repellentien gegen Insekten, Deltamethrin  reduziert die Phlebotomen Exposition und vermindert daher die Leishmanien Übertragung.  Eine Impfprophylaxe ist derzeit noch nicht möglich.

Diätfutter für Hunde bei Leishmaniose - hier vom Tierarzt kaufen

LEISHMANIASIS Hund ADVANCE Diet ist ein diätetisches Alleinfuttermittel für Hunde zur diätetischen Unterstützung der medikamentöse Therapie bei Hunden mit Leishmaniose.

Es dient der diätetischen Unterstützung der medikamentösen Therapie bei Hunden mit Leishmaniose, führt zu einer  Optimierung der zellulären Immunantwort sowie beugt der Xanthinurolithiasis vor. Letztlich wird das Abheilen von entzündlichen Prozessen und Hautläsionen gefördert.

Leishmaniose beim Hund ist eine Infektionskrankheit, die vor allem in wärmeren Klimazonen übertragen wird. Besonders, wenn Ihr Hund im Ausland war, gilt es also aufzupassen. Aber was... mehr erfahren »
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Leishmaniose beim Hund - welches Diätfutter zur Behandlung?

Leishmaniose beim Hund ist eine Infektionskrankheit, die vor allem in wärmeren Klimazonen übertragen wird. Besonders, wenn Ihr Hund im Ausland war, gilt es also aufzupassen. Aber was genau macht die Krankheit aus? Neben Wissenswertem dazu finden Sie in dieser Kategorie Diätfutter für Hunde, die in ihrer Zusammensetzung die Behandlung der Leishmaniose unterstützen  können.

Leishmaniose beim Hund wird durch Leishmanien erregt

Der Entdecker der Leishmaniose beim Hund war der schottische Tropenarzt William Boog Leishman, der die Krankheit Ende des 19. Jahrhunderts beschrieb. Die Erreger des Leidens sind die so genannten Leishmanien. Sie werden meist von Schmetterlings- oder Sandmücken übertragen.

Mit der Infektionskrankheit stecken sich Vierbeiner vor allem in südlicheren Gefilden an, denn die Mücken leben vorwiegend in wärmeren Klimazonen unterhalb des 45. Breitengrads. Besonders betroffen von der Krankheit sind daher Hunde, die im Urlaub waren oder beispielsweise von Tierschutzorganisationen aus dem Ausland eingeführt wurden.

Die Sandmücken sind allerdings inzwischen auch schon in Deutschland nachgewiesen worden – wenn auch in geringer Stückzahl. Außerdem können auch mit der Krankheit infizierte Hunde – etwa durch Bluttransfusionen – andere Vierbeiner oder auch Menschen anstecken.

Häufiger kommt jedoch die Ansteckung durch die Mücken vor. Diese übertragen die Leishmanien durch einen Stich. Daraufhin nisten die Parasiten sich in bestimmten Gewebezellen, den Makrophagen oder Fresszellen, ein. Bis die Leishmaniose beim Hund tatsächlich ausbricht, kann es oft Monate oder in einigen Fällen sogar Jahre dauern.

Steckbrief Leishmaniose

Aussehen
Krankheitsanzeichen treten häufig erst Wochen, manchmal sogar erst Jahre nach der Ansteckung im Urlaub auf. Der Erreger breitet sich zunächst in der Haut aus. Dadurch entstehen oft Hautveränderungen, die lokal begrenzt vor allem am Kopf auftreten aber auch den gesamten Körper betreffen können. Typisch ist, das diese Wunden häufig nur schwer oder gar nicht heilen. Starke Schuppenbildung, Haarausfall, Hautrötungen bis hin zu Knotenbildungen mit eitrigen oder geschwürigen Veränderungen können beobachtet werden. Andere Krankheitserscheinungen sind für Sie als Tierbesitzer selbst häufig nicht feststellbar.

- Beginn mit Lymphadenopathie, Hautveränderungen an den Ohrrändern, Nasenspiegel und Brillenbildung an den Augen.
- Chronische Infektion mit reduzierter Belastbarkeit, Gewichtsverlust, Lymphadenopathie, schuppigen nicht juckenden Hautveränderungen, Augenveränderung

Erreger:
Leishmania infantum, Leishmania tropica, weitere Arten

Übertragung:
Phlebotomen (Sandmücken, Schmetterlingsmücken)
- Aufnahme der Leishmanien beim Blutsaugakt.
- Vermehrung der promastigoten Stadien in den Phlebotomen, 7-9 Tage nach dem Blutsaugakt  sind sie infektiös.
- Übertragung beim Stich
- Vermehrung in den Endothelzellen des Wirtes durch Zweiteilung.

Endemie Gebiete:
Die Verbreitung der Leishmanien ist direkt korreliert mit der Verbreitung der Vektoren. Sandmücken sind in allen Anrainerstaaten des Mittelmeeres sowie in Portugal verbreitet. Ob sich Leishmanien in den Phlebotomen entwickeln können, die in Herden der Schweiz oder in Süddeutschland verbreitet sind, ist bisher nicht nachgewiesen.

Inkubationszeit: Wochen bis Monate

Präpatenz: Parasiten können beim Auftreten von Symptomen direkt nachgewiesen werden.

Patenz: Monate bis Jahre, abhängig von der Leishmanien Art.

Diagnostik:
- Serologie: Indirekter Immunfluoreszenztest (IIFT) (Ergebnisse siehe Graphik) oder ELISA, bei asymptomatischen Trägern ist die Sensitivität eingeschränkt, sie bewegt sich zwischen 50 und 70 %. In klinisch auffälligen Fällen wird eine Sensitivität von ca. 97 % erreicht.
- Zusätzlich gibt eine Serumeiweißelektrophorese unspezifische Hinweise, es liegt eine massive polyklonale Hypergammaglobulinämie vor.
- Erregernachweis: Dieser wird aus einem Lymphknoten- oder Knochenmarkspunktat oder veränderten Hautstellen mittels PCR oder auch mikroskopisch nach einer Anfärbung geführt.
Die Sensitivität der PCR liegt bei ca. 90 %, der mikroskopische Nachweis wesentlich darunter. Der Nachweis aus dem Blut gelingt selten.

Therapie:
Eine Erregerelimination ist mit Medikamenten nicht vollständig  möglich. Entsprechend liegt der Schwerpunkt auf der Prophylaxe:
Die Therapie entspricht dem klinischen Bild.

Prophylaxe:
- Meiden von Endemiegebieten, Risikoabschätzung v.a. bei Kurzaufenthalten.
- Repellentien gegen Insekten, Deltamethrin  reduziert die Phlebotomen Exposition und vermindert daher die Leishmanien Übertragung.  Eine Impfprophylaxe ist derzeit noch nicht möglich.

Diätfutter für Hunde bei Leishmaniose - hier vom Tierarzt kaufen

LEISHMANIASIS Hund ADVANCE Diet ist ein diätetisches Alleinfuttermittel für Hunde zur diätetischen Unterstützung der medikamentöse Therapie bei Hunden mit Leishmaniose.

Es dient der diätetischen Unterstützung der medikamentösen Therapie bei Hunden mit Leishmaniose, führt zu einer  Optimierung der zellulären Immunantwort sowie beugt der Xanthinurolithiasis vor. Letztlich wird das Abheilen von entzündlichen Prozessen und Hautläsionen gefördert.