Reptilien - Haltung und Fütterung

Hund und Katze mögen Zuwendungen Ihres Besitzers ganz besonders -Terrarientiere hingegen brauchen keine menschliche Zuwendung. 
Jeder Reptilienbesitzer steht aber in der Verantwortung, seinem Liebling ein artgemäßes und verhaltensgerechtes Leben zu ermöglichen. Reptilien sind wechselwarme Tiere. Sehr wichtig sind die artgerechte Haltung und die richtige Präsentation der Nahrung (optische und thermische Reize, Geruchssinn). Bei der Futtergabe muss der Halter die Ernährungsweise seines Tieres genau kennen. Der Beachtung eines ausgewogenen Nährstoffangebots kommt der verhaltensgerechten Darreichung ebenso große Bedeutung zu. Große karnivore Reptilien nehmen nur unregelmäßig und mit großen Abständen Nahrung auf, kleine karnivore sowie omni- und insektivore Reptilien regelmäßig, ca. alle 2-3 Tage, herbivore Arten werden täglich gefüttert. Einige Arten jagen nur nachts, daher sollte das Futter erst am späten Abend in das Terrarium verbracht werden. Die Verdauung unserer Reptilien ist temperaturabhängig, d.h. bei diesen Tieren werden aufgrund des trägen Stoffwechsels Ernährungsfehler meist erst nach einiger Zeit erkennbar. Der Appetit richtet sich nach der Umgebungstemperatur. Sauberes Wasser muss stets zur Verfügung stehen! Auch bei Wüstentieren! Der Behälter muss so groß sein, dass die Tiere auch darin baden können. Manche Echsen, vor allem das Chamäleon, trinken nicht aus Schalen. Sie werden mit einer Pipette, Tropftränken oder durch Besprühen der Pflanzen getränkt. Die Vitaminversorgung ist bei wechselwarmen Tieren ein sehr wichtiger Punkt. Im Körper von Reptilien können sich die lebenswichtigen Vitamine A und D nur mit Hilfe von Sonnenlicht oder UV-Licht bilden, fehlt es, kommt es sehr schnell zu Mangelerscheinungen. Abhilfe schafft die zusätzliche Bestrahlung der Tiere mit entsprechenden UV-B-Strahlungslampen. Achten Sie unbedingt auf ausreichenden Abstand der Lampen zum Tier, da Verbrennungen keine Seltenheit darstellen. Bei zusätzlicher Gabe von Vitamin D3 ist eine Besonderheit zu beachten. Diverse Echsenarten (z.B. Iguana iguana) können oral zugeführtes Vitamin D3 nicht absorbieren.

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