Kastration von KaninchenMädchen

Die Heimtierhaltung von Kaninchen ist in Deutschland seit Jahren populär, die Tierzahlen steigen und Anfragen nach Kastrationen weiblicher Tiere nehmen zu.
 
Viele Tierbesitzer werden beim Kauf/Anschaffung hinsichtlich der angeblich unproblematischen Haltung und Vergesellschaftung weiblicher Kaninchen falsch beraten. Häufig werden weibliche Tiere zusammen in einer Gruppe gehalten, um die vermeintlich gefährliche Kastration der Rammler zu vermeiden. Dabei ist erwiesen, dass  gerade Häsinnen in der Fortpflanzungsperiode (von März bis Oktober) sehr aggressiv, dominant und territorial sein können. Häufig bedrängen und beißen sie auch den kastrierten Rammler, von blutigen Auseinandersetzungen mit anderen Weibchen der Gruppe oder Aggressionsverhalten gegenüber dem Menschen ganz zu schweigen.
 Dieses hormonell bedingt "negative" Verhalten kann letztlich nur durch eine Kastration des weiblichen Tieres abgestellt werden. Diese zeitraubende und nicht ganz einfache Operation ist meist teurer als die Kastration weiblicher Katzen - schon allein der Medikamenteneinsatz ist deutlich höher, vom Risiko ganz zu schweigen. Wichtig ist, sich als Besitzer entsprechend aufklären zu lassen über das OP-Verfahren und das Risiko der Narkose. 

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