Fütterungshinweise


Gesundheit - das wichtigste Gut
"Gesundheit ist der Zustand vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht allein das Nichtvorhandensein von Krankheit und Gebrechen." Diese Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gilt auch für die Katze, wobei für das Wohlbefinden weitgehend der Katzenhalter zuständig ist. Ihm ist die Katze anvertraut, er muss für sie bei aller kätzischen Selbständigkeit denken und handeln. Zudem schreibt das Tierschutzgesetz vor, die Katze artgerecht zu halten, und hierzu zählt nun einmal auch die richtige Ernährung.

Was ist eigentlich eine Katze?
Zoologisch - naturwissenschaftlich: eine Angehörige der Familie Felidae (= die Katzenartigen), zu denen sowohl die 1,5 Kilo leichte Schwarzfusskatze aus Südafrika wie der 300 Kilo schwere sibirische Tiger gehören. Sie alle sehen sich recht ähnlich, lauern Ihrer Beute auf, schleichen sich an und schlagen sie.

* Soziologisch: eine Individualistin, die sich trotzdem dem Menschen angeschlossen hat. So lebt sie allein oder auch gern in Gemeinschaft mit einer zweiten Katze ganz eng mit dem Menschen zusammen. Nach wie vor aber unterliegt sie den gleichen Naturgesetzen wie ihre Vorfahren. Als Haustier: Es waren wilde Kleinkatzen wie die nubische Falbkatze oder die Steppenkatze, die sich vor etwa 7000 Jahren in den Städten Anatoliens und Ägyptens in Menschennähe aufhielten, angelockt durch Mäuse in den Kornkammern.

Das Ernährungsproblem in der Mensch-Katzen-Beziehung
Mensch und Katze sind in der engen Gemeinschaft einer Wohnung Partner auf Gegenseitigkeit geworden, mit einer Fülle gemeinsamer Erlebnisse. Dadurch sieht die Katze ihren Menschen als eine Art Katze an, der Mensch seine Katze als eine Art Partner. Diese zivilisatorisch bedingte Identitätsverschiebung führt zwangsläufig zu Fehlern in der Ernährung, für die wir
Menschen verantwortlich sind. Und der Instinkt der Katze dafür, was bekömmlich ist oder was nicht, ist durch Züchtung und durch enges Zusammenleben mit dem Menschen gering geworden. Wie die Katzenforscher herausgefunden haben, dürfen die Abweichungen von der Norm für eine richtige Katzennahrung nur gering sein.

Die Fressgewohnheiten der Katze

Im "Waltham Centre for Pet Nutrition", einem Forschungszentrum nördlich von Cambridge in England, wird die Ernährung von Hunden und Katzen wissenschaftlich erforscht.

Durch Beobachtung mit Infrarot-Kameras mit Zeitraffer rund um die Uhr hat man festgestellt, dass Katzen innerhalb von 24 Stunden in nahezu gleichen Abständen 36mal zum Fressen an den Napfgehen:
Am liebsten fressen Katzen Futter, das entsprechend ihrer Körpertemperatur 38 bis 38,5 Grad warm ist.
Katzen neigen weniger zu Fettsucht als Hunde; die Verlockung Zucker lässt sie gleichgültig.
Sie bestehen auf Abwechslung oder kaprizieren sich auf ganz Bestimmtes.
Die Katze ist ein Beutetierfresser, der nicht nur das Fleisch der Beute frisst, sondern auch den Darm mitsamt Speisebrei und den darin enthaltenen Kohlenhydraten. Reste läßt sie liegen: sie will es immer frisch.
Die Katze braucht sehr viel Eiweiß, pro Kilogramm Körpergewicht doppelt soviel wie beispielsweise ein Hund. Bei der wildlebenden Katze wurde die Beute in Stücke gerissen, die Fleischbissen mit der Seite des Gebisses abgeschnitten. Die Vorderzähne knabberten, unterstützt von der rauen Zunge, die Fleischreste von den Knochen.
Katzen lassen sich beim Fressen Zeit, sie schlingen nicht.
 Katzen in der Wildnis fressen gerne unbeobachtet. Sie lassen auf die Mahlzeit eine längere Ruhepause folgen.
Aus ihrer wilden Vergangenheit hat die Katze manche Fressgewohnheiten beibehalten, neue sind dazugekommen.
So schätzt die Wohnungskatze eine bestimmte Fresssituation. Ihr Mensch soll in der Nähe sein und ihr ein gutes Gefühl geben. Das ist wichtig: ist doch die Mahlzeit einer der täglichen Höhepunkte im Zusammenleben mit der Katze. Geändert haben sich die Menge und Zusammensetzung der Mahlzeiten. Die Hauskatze braucht weniger Energie als die wilden Verwandten. So dürfen dem Futterenergieärmere, Voraufgeschlossene Kohlenhydrate zugesetzt werden.

Fazit: Die Katze muss eiweißreich ernährt werden, in ihrer Ration sollten außerdem ausreichend Fett und können durchaus Kohlenhydrate enthalten sein. In idealer Weise wird diese Kombination heute als Fertignahrung angeboten.

Auch wenn unsere Katze Kuchen oder Reispudding frisst, gerne Mehl- oder Sahnesaucen schlabbert, wenn sie auf Kalbsleberwurst scharf ist - das alles bekommt ihr nicht. Eine Katze ist weder ein Resteverwerter noch ein Delikatessenschlucker. Sie muss eine ausgewogene und artgerechte Nahrung bekommen.   

Was ist artgerechte Katzenernährung?
Jede Katze muss so ernährt werden, dass ihr Nährstoffbedarf voll gedeckt wird. Eine artgemäß gefütterte Katze erkennt man an ihren klaren Augen und dichtem, glänzendem Fell.

Mit der Nahrung nimmt die Katze die Nährstoffe auf, die sie benötigt, um zu leben. Gleich ob sie atmet, schleicht, läuft, springt, miaut oder schnurrt, sie verbraucht Energie. Diese steckt in den chemischen Bausteinen der Nahrungsmittel. Kohlenhydrate und vor allem Fette stellen die Energiequellen dar, welche der Körper braucht, damit...
die Körpertemperatur ständig bei 38,5 Grad gehalten wird,
die Muskulatur bewegt werden kann,
das Nervensystem optimal funktioniert,
das Wachstum bei jungen Tieren gewährleistet ist.

Eiweiße (Proteine) sind unbedingt erforderliche Nährstoffe, da sie Aminosäuren bereitstellen, die neben vielen weiteren Aufgaben für das Wachstum und die Neubildung von Körpergewebe verantwortlich sind.

Eiweiße können darüber hinaus auch als Energiequelle dienen.

Die Energieumwandlung erfolgt durch einen Verbrennungsprozeß. Die Maßeinheit für den Brennwert ist das Kilojoule. Von den Nährstoffen hat Fett den höchsten Brennwert. Mit 39 kJoule pro Gramm nährt es mehr als doppelt so gut wie Kohlenhydrate. Eiweiß hat einen Brennwert von 24 kJ

Den Körper von Katze und Mensch eint eine Besonderheit, ein altes Gesetz der Natur: Überschüssige Energie wird nicht in Form von Wärme abgegeben, sondern in Fett umgewandelt und gespeichert. Früher konnte man damit für schlechte Zeiten vorsorgen. In den Wohlstandsgesellschaften sind diese schlechten Zeiten aber selten geworden.

Für uns und unsere Katzen gilt hier: Wer zu viel isst, wird dick. Und: Wer falsch isst, wird krank. Es kommt daher nicht nur auf die richtige Menge der Grundnährstoffe an - sie müssen auch im richtigen Verhältnis zueinander stehen.

Welche Nährstoffe gibt es?
Die Nährstoffe lassen sich in zwei Gruppen einteilen:

1. in die der Baustoffe und Wirkstoffe. Sie sorgen dafür, dass der Körper ständig neue Zellen bildet, der komplizierte Stoffwechsel auch funktioniert, körpereigene Hormone und Enzyme gebildet werden, kurz, dass der Organismus ständig gesund und funktionsfähig ist;

2. in die der Energielieferer. Sie sorgen für den Betriebsstoffwechsel, also für den Ablauf des täglichen Lebens.

Das Wasser
Ohne Wasser gibt es kein Leben, deshalb ist Wasser die Grundlage aller Ernährung.
Eine Katze ohne Wasser bleibt nur wenige Tage am Leben, obwohl sie als Wüstentier nur wenig Flüssigkeit braucht. Hingegen kann eine Katze ohne Nahrung erstaunlich lange aushalten.
Daher sollte immer frisches Wasser für sie bereitstehen. Da Katzen es gerne frisch mögen, muss das Wasser immer wieder ersetzt werden. Frische Milch ist kein Getränk für eine Katze, da sie Milchzucker (Lactose) enthält, der bei der Katze zu Durchfall führen kann.

Es gibt aber eine spezielle lactosereduzierte "Cat Milk", die gut verträgich ist.

Ohne Eiweiß ist Leben nicht möglich, wobei der Grundnährstoff Eiweiß (Protein) eine Sammelbezeichnung für Stoffe mit verschiedenen Funktionen ist. Es gibt tierische und pflanzliche Proteine. Sie unterscheiden sich in Art, Menge und Zusammensetzung der enthaltenen Aminosäuren.

Die Aminosäure Taurin ist für die Katze essentiell (lebensnotwendig) und kommt nur in tierischen Eiweißen vor. Unter anderem wegen des Bedarfs an Taurin ist deshalb die Katze stärker auf tierisches Eiweiß angewiesen.

Nun kann man von keinem Katzenhalter erwarten, dass er die Zusammensetzung der Nahrung bis in die Aminosäuren genau kennt und sie fachmännisch berechnet und zusammenstellt. Man hat bisher erst in wenigen wissenschaftlichen Instituten, darunter in dem schon beschriebenen "Waltham Centre for Pet Nutrition", erforscht, was die Katze überhaupt zur richtigen Ernährung benötigt. Die Ergebnisse machen ganz deutlich, wie schwierig es ist, eine Katzennahrung richtig zusammenzustellen.

Wenn auch der Katzenhalter glaubt, das mit Liebe für die Katz` Gekochte sei das Beste und Frischkost sei durch nichts zu ersetzen, so ist dies schlichtweg falsch. Fertignahrung ist der einzig richtige Weg, denn nur in ihr ist das hochwertige Eiweiß in den Mengen vorhanden, die die Katze braucht. Auch das von Katzen und ihren Menschen so hoch geschätzte Beefsteak oder Hühnerfleisch sind keineswegs vollwertig.

Wichtig: Hochwertiges Eiweiß in der Nahrung macht die Katze aktiv und munter. Eiweißmangel macht sie apathisch.

Das Eiweiß Baustoff und Energielieferant

Mineralstoffe  - Lebenselixiere für den Stoffwechsel
Die Gesundheit einer Katze steht und fällt mit dem Mineralstoffgehalt ihrer Nahrung. Eine mineralstoffarme Nahrung kann über längere Zeit zu erheblichen Mangelerscheinungen führen. Die Gefahr ist dann besonders groß, wenn einseitig gefüttert wird, da einige Fleischteile oder Organe wenig Mineralstoffe enthalten.

Das Natrium als Bestandteil des Kochsalzes zum Beispiel sorgt für einen ausgewogenen Flüssigkeitshaushalt des Körpers. Es ist in der Nahrung ausreichend vorhanden. Angst vor Mangelerscheinungen braucht man daher nicht zu haben.

Kalzium ist vor allem für die Knochenbildung, aber auch bei der Blutgerinnung von Bedeutung und für den Transport von Nervenimpulsen unerlässlich.

Phosphor ist an fast allen Funktionen des Stoffwechsels beteiligt. Für die Bedarfsdeckung mit Kalzium und Phosphor ist nicht nur die Menge, sondern auch das Verhältnis dieser Mineralstoffe zueinander von großer Bedeutung.

Im Fleisch ist weit weniger Kalzium als Phosphor enthalten, und die Verfütterung von reinem Fleisch führt infolgedessen zu Störungen bei der Knochen- und Zahnbildung.

Magnesium braucht die Katze für eine gesunde Nerven- und Muskelfunktion.

Neben diesen als Baustoffe des Körpers benötigten Mineralien gibt es noch andere, die in kleinsten Mengen als Spurenelemente gebraucht werden:

Zink und Jod für die Fellbildung, Mangan, Kupfer und Eisen für die ausreichende Blutbildung.

Keine Sorge um die ausreichende Versorgung mit Mineralstoffen muss sich der Katzenhalter machen, der seine Katze mit Fertignahrung als Alleinfutter ernährt..

Vitamine die Schlüssel zur Gesundheit
Außer Eiweißen und Mineralstoffen braucht die Katze noch weitere Nährstoffe wie z.B. Vitamine. Sie sind lebensnotwendig, da sie ebenfalls, Stoffwechselvorgänge steuern und von der Katze nicht selbst gebildet werden können. Doch wie ein Zuwenig kann auch ein Zuviel schädlich wirken. Der sicherste Weg zur kompletten Vitaminversorgung: Premium-Vollnahrung füttern wie Whiskas, Royal Canin oder IAMS/Eukanuba.

Die für die Katze wichtigen Vitamine kann man in fettlösliche und wasserlösliche unterteilen.

Fettlösliche Vitamine:

1. Vitamin A: Es hält Haut und Schleimhäute gesund, schützt vor Infektionen und ist wichtig für das Wachstum, die Fruchtbarkeit und das Sehvermögen. Im Gegensatz zum Menschen sind Katzen nicht fähig, aus dem pflanzlichen Karotin Vitamin A zu bilden. Sie sind ganz auf Vitamin-A-Zufuhr angewiesen. Vitamin A kommt nur in tierischen Lebensmitteln vor.

2. Vitamin D: Es ist für den Knochenaufbau und die Gesunderhaltung des Skeletts unentbehrlich. Fehlt es in der Nahrung, kann es bei der wachsenden Katze zu Knochenverformungen und bei der ausgewachsenen zu einer Knochenschwäche kommen.

3. Vitamin E: Hat vielerlei schützende Funktionen im Körper und sorgt für Fruchtbarkeit und eine normale Trächtigkeit.

4. Vitamin K: Notwendig für eine normale Blutgerinnung bei Verletzungen. Es wird von Mikroorganismen im Darm der Katze ausreichend produziert.

Wasserlösliche Vitamine:

1. Die Vitamine der B-Gruppe. Sie sind für den gesamten Stoffwechsel unentbehrlich. Das betrifft das Nervensystem, die Muskeltätigkeit, die Ausbildung der Haut und des Haarkleides, die Durchblutung der Haut und die Blutbildung an sich. Bei Mangel an Vitaminen des B -Komplexes kann es zu Leberfunktionsstörungen und Ekzembildungen kommen. Interessant ist, dass bei Katzen, die häufig mit ungekochten Süßwasserfischen ernährt werden, ein Vitamin-B-Mangel entsteht. Diese Fische enthalten einen Stoff, der Vitamin B, (Thiamin) zerstört.

Riboflavin (B2) steuert den Fett- und Eiweißstoffwechsel und sorgt für normales Wachstum.

Niacin hat ebenfalls vielfältige Aufgaben im Stoffwechsel.

Pyridoxin (B6) ist beteiligt am Glukose- und Eiweißstoffwechsel sowie an der Blutbildung.

Biotin ist beim Fettabbau beteiligt. Ein Mangel führt zu Hautveränderungen und sogar Haarausfall und ist ein sicheres Zeichen für eine Erkrankung des Tieres, denn bei der gesunden Katze wird Biotin wie auch Ascorbinsäure (Vitamin C) durch die Katze selbst in ausreichender Menge gebildet. Biotin kann bei Verfütterung von rohem Hühnereiweiß unwirksam werden, da in ihm ein Stoff vorhanden ist, der das Biotin unlöslich bindet.

Vitamine und die Hausmacherkost
Einige der fettlöslichen Vitamine wie Vitamin A und Vitamin E und der wasserlöslichen wie Vitamin B, und Biotin werden beim Kochen am häuslichen Herd teilweise zerstört oder sind von vornherein nicht in genügenden Mengen in den Rohstof-fen vorhanden. Deshalb und weil er den Vitamingehalt der Zutaten gar nicht kennt, ist es für den Katzenhalter nahezu unmöglich, Katzennahrung herzustellen, die dem Bedarf der Katze entspricht. Eine Ergänzung des Selbstgemachten mit Vitamin-Präparaten ist wegen der Gefahr von Unter- oder Überdosierungen bedenklich. Fette sind lebensnotwendig.

Eine Zeitlang glaubte man, dass Fett in der Katzenernährung unnötig sei. Man war der Annahme, dass Katzen gar kein Fett verdauen können. Das Gegenteil ist richtig:
Die Katze braucht Fett als Energiequelle, und
 die Katze braucht Fett, um die lebensnotwendigen, fettlöslichen Vitamine A, D, E und K aufnehmen zu können. Außerdem braucht sie die essentiellen Fettsäuren .
inolsäure (aus pflanzlichen und tierischen Fetten) und Arachidonsäure, die nur in tierischen Fetten vorhanden ist. Auf keinen Fall sollten Katzen ranziges Fett bekommen, da sonst die Vitamine A, D, E und K zerstört werden können.

Da Fett sehr energiereich ist, muss man die Menge im Futter abwägen. Sonst wird die Katze zu dick, genauso wie bei einem Zuviel an Kohlenhydraten.

Kohlenhydrate der dritte Energielieferant
Ein Begriff aus der Ernährungswissenschaft, der besagt, dass Kohlenstoff-, Wasserstoff- und Sauerstoffteilchen zu einem Ganzen miteinander verbunden sind. Verständlicher sind die Begriffe - Stärke und Traubenzucker   (Glukose), den man auch "Brennstoff des Lebens" nennt. In der Natur kommen Kohlenhydrate in größeren Mengen in Pflanzen und in den Produkten vor, die aus Pflanzen hergestellt werden wie Brot, Reis, Teigwaren oder Zucker. Nun kann das Verdauungssystem der Katze rohe, also unvorbehandelte pflanzliche Kohlenhydrate nur unvollständig ausnutzen. Gemüse und Getreide wie Reis und Haferflocken müssen vorher (z. B. durch Kochen) aufgeschlossen werden, um für die Katze leichter verdaulich zu sein und als Energiequelle in Form der Glukose sowie als wertvoller Lieferant von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen zu dienen. Kohlenhydrate in Fertignahrung  sind in der Regel bereits aufgeschlossen und damit verwertbar.

Unverzichtbar: die Ballaststoffe
Ballaststoffe, auch Rohfaser genannt, sind unverdaulich, aber keinesfalls wertlos. Geringe Mengen im Futter sind erforderlich, sie regen die Darmbewegung (Peristaltik) an und sorgen für eine gute Verdauung. Das Gras, das Katzen gerne fressen, gehört nicht zu den Ballaststoffen. Es wirkt als Magenreiniger, da es der Katze hilft, die beim Putzen verschluckten Haare wieder auszuwürgen.

Was ist falsche Katzenernährung und was sind die Folgen?
Wer richtig isst, bleibt gesund. Wer falsch isst, wird krank. Das hat sich inzwischen bei uns Menschen schon herumgesprochen, gilt aber besonders auch für die Katze, da ihr Nahrungsbedarf sehr spezialisiert ist.

" Friss das Richtige": Das bedeutet, dass die Grundnährstoffe Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate in einem richtigen Verhältnis zueinander stehen und dass sie in ausreichender, nicht zu großer und nicht zu geringer Menge, der jeweiligen Katzenpersönlichkeit angepasst, gefüttert werden.

Natürlich muss die Nahrung alle notwendigen Mineralstoffe und Vitamine enthalten.

Zur Fehlernährung führt:
Nahrung von schlechter Qualität;
einseitige, nicht ausgewogene Nahrung und
Nahrung, die nicht dem Bedürfnis einer Katze entspricht, also nicht artgerecht ist.

Die Folgen: Bei einer falsch ernährten Katze - gerade junge Katzen sind besonders anfällig wird die Widerstandskraft gegen Krankheiten abgeschwächt:
werden Infektionen begünstigt und der Übergang von der Infektion zur Krankheit erleichtert, ein Krankheitsverlauf erschwert;
bildet der Körper weniger oder gar keine Antikörper. Es kommt zu Entzündungen, Sekretionsbildungen eventuell zu Ekzemen und zu Haarausfall,
können der Stoffwechsel und Energiehaushalt aus dem Gleichgewicht geraten.

Fazit: Eine falsch ernährte Katze hat eine verringerte Lebenserwartung.

Typische Fehler in der Katzenernährung

1. Nahrung auf Sparflamme
Wenn die Katze Tischreste bekommt, die viel zu wenig hochwertiges Eiweiß enthalten, wenn man Schlachtabfälle kauft, wenn man ihr Futter mit qualitativ minderwertigem Eiweiß gibt, so dass die essentiellen Aminosäuren fehlen, dann wird die Katze mager, ihr Fell wird struppig und glanzlos, sie wird appetitlos und teilnahmslos. Das alles sind Anzeichen für eine Mangelernährung. Junge Katzen reagieren auf minderwertiges Futter mit geringwertigem Eiweiß mit Wachstumsstörungen.

2. Die Nur-Fleisch-Fütterung
Reine Fleischfütterung ist ungesund, denn Fleisch enthält zu wenig Kalzium, so dass ein Kalziummangel auftritt. Das bedeutet für junge Katzen fehlerhaften Skelettaufbau mit Neigung zu Knochenbrüchen. Brechen Wirbelknochen (gefährliches Alter zwischen 4 bis 6 Monaten), sind Lähmungen die Folge. Erwachsene Katzen, wenn sie nicht gerade trächtig sind, überstehen zwar Kalziummangel besser, zehren aber von den in ihren Knochen nicht gerade üppig enthaltenen Reserven.

3. Viel Leber ist für die Katz`
Katzen mögen zwar Leber gern, aber eine übermäßige Leberfütterung kann zu einer Vitamin-A-Vergiftung führen, was zu Lähmungen, Gelenkstarre, Knochen- Wucherungen und Verkrüppelungen führen kann.

4. Rohes Fleisch
birgt Gefahren Katzen sollen kein rohes Fleisch oder rohe Innereien bekommen. Parasiten oder bakterielle Krankheitserreger wie Salmonellen sind wieder mehr verbreitet. In Schweinefleisch tritt ein Virus auf, das zu der für Katzen stets tödlich verlaufenden Aujeszkyschen Krankheit führt. Deshalb kann Rohfütterung ein schwerer Fehler in der Katzenernährung sein. Sicherer ist Fertignahrung in Dosen oder Schalen, weil sie stets keimfrei ist. Noch besser ist Premiumtrockenfutter. Hier muss die Katze auch kauen, Zahnsteinbildung wird reduziert, der Verderb ist herabgesetzt, insbesondere im Sommer von Bedeutung, die Futterkosten reduzieren sich um 70%!

5. Katzen und und Milch
Milch ist kein Getränk, sondern Nahrung. Allerdings enthält sie viel Milchzucker (Lactose), der von den Verdauungsfermenten der Katze nur unvollständig gespalten werden kann. Dabei kann es durchaus zu schweren Durchfällen kommen. Einige Hersteller (Whiskas) bieten eine spezielle lactosereduzierte Milch für Katzen an.

6. Für die Katze nur Selbstgekochtes
Die ausschließliche Fütterung von Selbstbereitetem und Selbstgekochtem Futter ist gut gemeint, aber meist schlecht getan. Durch zu langes Kochen werden beispielsweise die Vitamine A und B, weitestgehend zerstört. Da eine selbstgemachte Mahlzeit nie in ihrer Zusammensetzung ausgewogen ist, treten irgendwann die schon beschriebenen Folgen von Fehlernährung auf. 

Die richtige Katzenernährung in der Praxis
Ein Dutzend Regeln, die man sich merken muss
Der sicherste Weg, seine Katze gesund und artgerecht zu ernähren, führt über die Fertignahrung. Da Gewohnheiten in der Jugend geprägt werden, sollte man ihr  ihr von klein auf Fertignahrung geben. Dadurch werden auch dem Katzenhalter die Sorgen um eine artgerechte Ernährung abgenommen. Es gibt genügend Auswahl für eine angenehme Abwechslung unter den Vollnahrungen.
An der Nahrung der heranwachsenden Katze darf` noch weniger gespart werden als bei der erwachsenen Katze. Ein Katzenkind wiegt bei der Geburt 100 Gramm und nimmt in den ersten vier Wochen um das Vierfache zu. Diesen gewaltigen Bedarf an Energie- und Aufbaustoffen schafft in den ersten Wochen die Mutter mit Milch; doch dann braucht das Katzenkind zusätzliche Nahrung. Man darf es aber auch nicht überfüttern, denn so zieht man eine träge und fette Katze heran.
Bei der trächtigen Katze nimmt der Nährstoffbedarf ständig, wenn auch gering zu. Der Bedarf an Eiweiß ist jedoch erhöht. Die erforderliche Nahrungsmenge wird auf drei, besser noch auf fünf Mahlzeiten verteilt. Die säugende Katze braucht jedoch erheblich mehr: Ansteigend bis zur sechsten Woche erhöht sich die Nahrungsmenge auf das Doppelte bis Dreifache des Bedarfs der nicht säugenden Katze, je nach Anzahl der Jungen. Diese größeren Mengen werden in sechs Mahlzeiten über den Tag verteilt gegeben. Man erhöht pro Woche um 20 bis 25 Prozent. Bei Fütterung von Fertignahrung brauchen keine zusätzlichen Kalk- oder Vitaminpräparate gegeben werden. Frisches Wasser sollte stets reichlich bereit stehen.
Da junge Katzen einen kleinen Magen haben, aber schnell wachsen, bekommen sie zunächst ihre Tagesration auf sechs Mahlzeiten verteilt, jede im Abstand von zwei Stunden. Die erwachsene Katze bekommt am besten zwei Mahlzeiten: eine morgens und eine abends. Erwachsen ist eine Katze dann, wenn ihr Skelett aufhört zu wachsen. Das ist mit einem Rückgang des Appetits verknüpft. Die Katze ist dann neun bis zehn Monate alt. Sie wird um diese Zeit (Ausnahme die frühreifen Siamesen) auch zum ersten Male rollig.
Die Mahlzeiten sollten täglich zur gleichen Zeit serviert werden. Die Katze lernt sehr schnell, sich auf diese Zeiten einzustellen und ihre Nahrung zu verlangen. Wer den ganzen Tag zu Hause ist, kann auch dreimal füttern. Er kommt damit der Natur der Katze entgegen.
Die Nahrung sollte lauwarm sein. Kühlschrankkalt wird sie meist abgelehnt. Die Lieblingstemperatur liegt bei 38 Grad. Frisst sie nicht alles auf, kürzt man die nächste Portion um das Übriggelassene. Die Katze sagt es schon, wenn sie mehr haben möchte.
Eine Katze kann zeitlebens mit der gleichen Nahrung gefüttert werden; vorausgesetzt, diese entspricht allen ernährungsphysiologischen Anforderungen. Möchte sie Abwechslung oder möchte man selber umstellen, sollte man es schrittweise machen, innerhalb von einer oder zwei Wochen. Dabei wird die neue Nahrung zunächst in kleineren, dann in größeren Portionen unter die gewohnte gemischt.
Der Futterplatz sollte so sein, dass die Katze nicht  gestört wird. Entweder frisst sie allein oder in Gesellschaft ihres Halters. Das ist Gewohnheitssache. In der Natur sucht sich die Katze ein ruhiges Plätzchen aus.

Nach der Mahlzeit braucht die Katze Ruhe. Ihre Verwandten in Steppe und Urwald halten dann Siesta. Bitte also nicht nach dem Fressen mit der Katze spielen oder sie knuddeln wollen.
Lassen Sie keine Reste im Napf (außer bei Trockennahrung), sie können säuern, Fliegen können ihre Eier darauf ablegen oder Bakterien sich ansiedeln. Außerdem ist jede Katze auf Reinlichkeit bedacht. Deshalb sollte ihr Napf stets sauber sein. Er sollte sich aber auch deutlich von anderem Geschirr im Haushalt abheben. Katzen, die von normalen Tellern fressen, nehmen sich das Recht, von allen Tellern zu fressen.
Das einzige Getränk für die Katze ist Wasser. Es sollte stets frisch vorhanden sein.

Die richtige Ernährung junger Katzen
Werden die Kätzchen nach dem Säugen unruhig und jammern, dann sind sie nicht satt geworden. Man gibt Ihnen ein wenig zusätzliche Nahrung. Dabei kann man sie schon früh an das zukünftige Futter gewöhnen:
Teller mit kleinen Portionen Whiskas/IAMS oder Royal Canin für Katzenkinder bestreichen und daran lecken lassen.
Nach dem Fressen sollte man immer frisches Wasser in einem eigenen Trinknapf bereithalten.
Wichtig ist auch die regelmäßige Gewichtskontrolle. Nur so kann man Fettleibigkeit vorbeugen.

Ernährung kastrierter Katzen/Kater

Die Kastration
Katzen vermehren sich schnell: In 2 bis 3 Jahren kann ein Katzenpärchen mehr als 300 Nachkommen hervorbringen, wenn keine Gegenmaßnahmen getroffen werden". Heute gibt es bedauerlicherweise viel mehr Katzen als private Haushalte, die zu Ihrer Aufnahme bereit wären. Die Kastration ist die beste Methode zur Bekämpfung der Katzenüberpopulation. Dadurch reduziert sich einerseits die Aggressivität und erhöht sich  andererseits die Lebenserwartung der Katzen im Vergleich zu unkastrierten Artgenossen.

Die Vorteile der Kastration 
Die Kastration bietet sowohl der Katze als auch dem Katzenhalter bedeutende Vorteile. 

Verhaltensverbesserungen
Unkastrierte Kater und rollige Katzen kennzeichnen ihr Territorium durch intensiv riechende Harnmarkierungen. Dieses Verhalten verschwindet im Allgemeinen nach der Kastration, genauso wie das für den Halter unangenehme Miauen während der Rolligkeit der Katzen.

Die kastrierte Katze wird häuslicher und weniger aggressiv gegenüber anderen Katzen wie auch ihren Besitzern. Sie zeigt eine geringere Bereitschaft zum Streunen und bevorzugt die Nähe ihrer Besitzer.   

Erhöhung der Lebenserwartung
Die Lebenserwartung einer kastrierten Katze ist höher als die eines unkastrierten Artgenossen (18 bis 20 Jahre gegen 6 bis 10 Jahre),  Mehrere Gründe sind dafür ausschlaggebend:

Da eine kastrierte Katze weniger zum Streunen neigt ist die Verletzungsgefahr durch Bisse und Krallenhiebe im Kampf mit Katzen aus der Nachbarschaft geringer. Das Risiko, beim Streunen von einem Auto überfahren zu werden, ist ebenfalls geringer.
Die selteneren Kontakte der Katze zu Artgenossen grenzen das Übertragungsrisiko ansteckender Krankheiten ein.
Infektionen der Gebärmutter und Tumore des Gesäuges, die bei fortpflanzungsfähigen Katzen häufig vorkommen, sind bei kastrierten Katzen die Ausnahme.

Die Kastration, ein einfacher chirurgischer Eingriff kann die Lebenserwartung der Katze verdoppeln und macht sie zu einem angenehmen und liebenswerten Haustier.

Wie kastriert man Katzen?
Im normalen Sprachgebrauch wird der Ausdruck "kastrierte Katze" für jedes Tier benutzt, dessen Fortpflanzungsfähigkeit mit Hilfe einer Operation unterbunden wurde; und zwar unabhängig davon, ob es sich um ein männliches oder um ein weibliches Tier handelt.

Bei der Katze
Die zeitlich begrenzte Sterilisation: Sie wird mit Hilfe einer empfängnisverhütenden hormonellen Behandlung durchgeführt die regelmäßig wiederholt werden muss.

Die endgültige Kastration dank eines einfachen chirurgischen Eingriffs: Man lässt eine so genannte "Ovariektomie" durchführen, das heißt, die Eierstöcke (Ovarien) werden vollständig entfernt. Diese operative Methode ist einer Hormonbehandlung vorzuziehen, da sie sicherer und praktikabler ist und zudem ein geringeres Gesundheitsrisiko für die Katze darstellt.

Beim Kater
Bei der Kastration eines Katers werden beide Hoden vollständig entfernt.

Die richtige Ernährung kastirerter Katzen
Die wahrscheinlichste Ursache, Ihre Katze ungewollt zunehmen zu lassen, ist eine zu fettreiche Ernährung.  Eine kastrierte Katze braucht eine speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Ernährung mit reduziertem Fettgehalt.

Um eine Gewichtzunahme nach einer Kastration zu vermeiden, ist es sehr wichtig, die Mahlzeiten einzuteilen. Das ist umso schwerer, wenn man gewohnt war, seine Katze satt zu füttern. Wir raten ihnen, das Fressverhalten progressiv zu ändern und eine Umstellungsphase von einer Woche einzuhalten. (siehe auch: Adipositas)

Die untenstehende Tabelle beschreibt ein Programm, dem auch Ihre Katze folgen wird. Umstellungsprogramm für kastrierte Katzen
Zeitraum Anzahl der Rationen Anzahl der Mahlzeiten
1. Tag 2 x die empfohlene Ration 3 bis 4 Mahlzeiten
2. Tag 1,5 x die empfohlene Ration 3 bis 4 Mahlzeiten
3. bis 4. Tag 1,5 x die empfohlene Ration 2 bis 3 Mahlzeiten
5. bis 6. Tag empfohlene Ration 2 bis 3 Mahlzeiten
ab 7 . Tag empfohlene Ration 1 bis 2 Mahlzeiten

Wenn Ihre Katze ausschließlich mit Dosen ernährt wurde, raten wir, beide Nahrungen in der ersten Woche zu mischen.
Ersetzen Sie die bisherige Ernährung, indem Sie ein bis zwei Suppenlöffel Dosennahrung zum Trockenfutter mischen. Der Zusatz an Dosennahrung wird noch einer Woche weggelassen.

Um dem veränderten Stoffwechsel nach einer Kastration gerecht zu worden, hat zum Beispiel Royal Canin ein fett- und energiearmes Ernährungsprogramm speziell für kastrierte Katzen in unterschiedlichen Lebensabschnitten entwickelt:

Veterinary Cat. Young Adult, Mature Adult und Senior. Fragen Sie Ihren Tierarzt, der wird Sie zu diesem Thema beraten.

Durch die Fütterung dieser Premium Trockennahrung leisten Sie gleichzeitig einen Beitrag zu einer höheren Lebenserwartung  Ihrer Katze und Sie reduzieren durch die besondere Zusammensetzung die Gefahr der Harnsteinbildung.(siehe auch: FUS/FLUTD )

Eine kastrierte Katze kann eine Lebenserwartung von bis zu 20 Jahren haben. Verschiedene Untersuchungen zeigen, dass eine speziell auf das Alter des Tieres abgestimmte Ernährung dazu beitragen kann, bestimmten altersbedingten gesundheitlichen Problemen vorzubeugen, und das bereits ab dem 6. Lebensjahr.

Unterstützung der Abwehrkräfte
Infolge der zunehmend höheren Lebenserwartung unserer Katzen werden immer mehr chronische Krankheiten beobachtet: chronische Niereninsuffizienz, Zahnprobleme, Tumore usw. Zahlreiche Studien belegen, dass eine mit Vitamin E angereicherte Nahrung den Körper bei seinem Kampf gegen die Auswirkungen des Alterungs-Prozesses unterstützen kann.

Schutz der Nierenfunktion
Ein reduzierter Phosphorgehalt kann eine frühzeitige Abschwächung der Nierenfunktion verhindern.

Gesunde Haut und ein glänzendes Fell
Besonders mit zunehmendem Alter braucht die Katze eine optimale Versorgung mit hochwertigen essentiellen Fettsäuren, z. B. durch Gurkenkrautöl, Sojaöl und Fischöl. Um die Aufnahme im Darm zu verbessern, werden Spurenelemente (Eisen, Kupfer, Zink, Mangan) in einer besonderen Form (chelatiert) zugesetzt.

Vermeidung von Zahnfleischproblemen und Erhöhung der Schmackhaftigkeit
Ab dem 10. Lebensjahr kann sich der Geruchssinn der Katze verschlechtern, und ihr Appetit nimmt ab. Sie sollte deshalb eine sehr schmackhaftes und leicht kaubares Futter bekommen. Die Kroketten können vor dem Verzehr auch mit Wasser aufgeweicht werden.

Allerletzte Bemerkungen
1. Die Katze will nicht fressen
Was nützt die beste Katzennahrung der Welt, was nützen gute Ratschläge und Anweisungen, wenn die Katze das Vorgesetzte verweigert? Will die Katze nicht fressen, bietet man ihr etwas anderes an. Man wechselt von Sheba zu Whiskas, von Kitekat zu Brekkies oder innerhalb einer Marke zu einer anderen Sorte. Dabei stellt man fest, ob die Katze nur Abwechslung wollte oder ob echte Appetitlosigkeit vorliegt. Ist die Appetitlosigkeit mit Gewichtsverlust, gar mit Erbrechen und/oder Durchfall verbunden, muss man zum Tierarzt gehen. Ebenfalls kann Verstopfung ein Krankheitszeichen sein. Auch wenn man immer sagt, dass Katzen sehr widerstandsfähig sind und sieben Leben haben: Ihr Appetit ist ein guter Gradmesser für ihren Gesundheitszustand. Man sollte aber immer beherzigen: Nie Tischreste. Egal, ob aus falscher Liebe oder falscher Sparsamkeit, Katzen sind keine Müllschlucker.



2. Katzen knabbern gerne Gras
Zum einen die Spitzen, zum anderen die ganzen Halme. Die benötigen sie als Brechmittel für die Haarballen, die sich in ihrem Magen aus den Haaren bilden, die sie bei der täglichen Fellpflege geschluckt haben. Auf Mineralstoff- und Vitaminmangel ist das Grasfressen nicht zurückzuführen, auch ist das Gras für die Katze kein Salatersatz. Da Wohnungskatzen und auch die meisten Großstadtkatzen kaum an Wiesen oder grasbewachsene Wegränder kommen, müssen wir ihnen eine Ersatzwiese schaffen. Man sät am besten in eine flache Schale oder in einen Blumenkasten eine "Wiesenmischung" oder "Katzengras", wie man Sie in Samenhandlungen bekommt. Mit dieser Wiese im Haus verhindert man, dass sich die Katze an Zimmerpflanzen bedient, was weder ihr noch den Pflanzen gut bekommt.

Darf die Katze in den Garten, müssen wir auf alle Unkrautvernichtungsmittel und andere Gifte verzichten.

3. Knochen sind nichts für Katzen
Bei Knochen ist große Vorsicht geboten. Spitzbrechende Knochen können gefährliche Verletzungen hervorrufen.

4. Die Katze frisst zu viel
Tierärzte schätzen, dass von hundert Katzen über zehn zu viel Fett unterm Fell haben. Übergewicht beeinträchtigt nicht nur ihre Anmut und Lebhaftigkeit, es bedeutet auch eine Verkürzung der Lebenserwartung. Die Reduktion ihres Gewichtes braucht Zeit und ist oft nur mit geeigneter Diät möglich, wie z.B. Whiskas Feline Low Calorie Diet oder Eukanuba Restricted Calorie Diet, die man vom Tierarzt erhält.

Quelle: Tierhalterinformation Fa. Effem GmbH 2/93 + 1/96


 

Ihre Suche - - war erfolglos.


Tipps:

  1. Prüfen Sie die Schreibweise.
  2. Versuchen Sie andere Suchwörter.
  3. Versuchen Sie mehrere Suchwörter.
  4. Versuchen Sie allgemeinere Suchwörter.
  5. Suchen Sie in den Produktkategorien.
  6. Wenn Sie nach Artikelnummern suchen, verwenden Sie bitte nur die Zahl vor dem Unterstrich. Beispiel: Sie suchen die 0034_S1, benutzen Sie bitte zur Suche nur die 0034.

 

Sind Sie nicht fündig geworden? Manchmal liegt es nur an der Schreibweise.
Manchmal führen wir das Produkt noch nicht.
Fragen Sie uns! Wir können vieles möglich machen!


Schreiben Sie uns dazu einfach über das Kontaktformular eine kurze Anfrage zum gewüschten Produkt.