Kater Mikesch, Labrador Bastian und die Meerschweinchen Karl und Susi haben
eins gemeinsam: Alle haben sie mächtige Speckrollen, die ganz heimlich
„angewachsen“ sind.
Ein Tierarzt weiß:
Fettleibigkeit (Adipositas) ist die häufigste ernährungsbedingte Erkrankung
unserer Haustiere. Stark übergewichtige Tiere sollten mit tierärztlicher
Begleitung ihre Pfunde verlieren
. Ihre Tierarztpraxis berät Sie und stellt
ein Maßnahmenpaket zusammen, das u.a. einen Ernährungsplan und ein
Bewegungsprogramm enthält.
Doch man sollte es gar nicht erst zur Fettleibigkeit kommen lassen! Denn es
ist viel leichter, darauf zu achten, dass Kater, Hund oder Kleintier nicht
übergewichtig werden. Halten Sie stets das Gewicht Ihres Lieblings
im Auge. Wiegen Sie z.B. Ihren Hund in der Tierarztpraxis regelmäßig. Dann
werden Sie erkennen, ob die Futterration die richtige ist. Am besten, Sie
sprechen sich mit Ihrem Tierarzt ab.
Ein Tipp: Bei Normalgewicht können die Rippen mit der flach aufgelegten Hand
ertastet werden.
Tierisches Normalgewicht – aber wie?
Denken Sie immer daran: Übergewicht oder Fettleibigkeit ist mit Blick auf
Kreislauf-, Gelenks- und Stoffwechselbelastung ungesund und kann schnell die
Lebensqualität und den Gesundheitszustand Ihres Tieres verschlechtern oder
sogar sein Leben verkürzen. Also, bleiben Sie hart, was Tischreste,
Wurstscheiben oder ähnliches anbelangt. Gerne können Sie Belohnungen und
Leckerchen einplanen.
In der Tierarztpraxis bekommen Sie Tipps, welche Leckerchen sinnvoll und
gesund sind. Und rechnen Sie die „Zusatzbelohnung“ der Futterration an.
Nicht zu vergessen: Bewegung und Beschäftigung
. Kater Mikesch muss sich
künftig Futter erarbeiten, indem er es sucht oder es aus Papierrollen
fischt. Geschicklichkeitsübungen sind auch bei Kaninchen und Meerschweinchen
beliebt. Labrador Bastian absolviert jetzt ein Fährtentraining. Das Angebot
an Hundesport ist vielseitig, so dass für jeden das Passende dabei ist. Auch
während der Spaziergänge können Suchund Bringspiele eingebaut werden.
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