Thema: Aufzucht

Die wichtigsten Informationen und Tipps zur Jungtieraufzucht

Viele Tipps, Wissenswertes und aktuelle Informationen rund um unsere Themenwochen "Aufzucht von Jungtieren" erhalten bei uns im Blog, bei Facebook und Google+.

Unsere Angebotswochen zum Thema Aufzuchtswochen

Es kommt zum Glück selten vor, dass frischgeborene oder geschlüpfte Jungtiere nicht angenommen werden und ganz ohne Muttertier aufwachsen müssen. Dann muss rasch eine Entscheidung gefallt werden, ob ein Mensch die mütterliche Fürsorge ersetzt und die Neugeborenen von Hand aufziehen will. Wenn Sie sich dazu entschließen, brauchen Sie für etwa drei bis vier Wochen sehr viel Geduld, Zeit, Geschick und — wenn möglich — Unterstützung.
Etwas weniger aufwändig ist die Zufütterung, wenn der Wurf oder das Gelege zu groß ist und das Muttertier nicht genügend Milch bzw. Zuwendung für den Nachwuchs übrig hat. Dann können die Kleinsten unter den Wurfgeschwistern zusätzliche Nahrung gebrauchen und werden von Hand zugefüttert. Auch in diesem Fall müssen ein paar grundsätzliche Punkte beachtet werden, damit am Ende Ihre Mühe mit gesunden und kräftigen Tieren belohnt wird.
Manchmal hilft es schon, wenn Sie dem Nachwuchs nur in den ersten Stunden bis Tagen helfen auf die "Pfoten" zu kommen.
In diesem Heft haben wir viele passende Angebote und wissenswerte Tipps und Anregungen rund um das Thema Aufzucht für Sie zusammengestellt.

1. Für Wärme und Geborgenheit sorgen
Katzen- und Hundebabys unter 3 Wochen fühlen sich am wohlsten in einer mit sauberen Decken und Handtüchern gepolsterten kleinen Kiste. Da sie in den ersten beiden Lebenswochen noch nicht in der Lage sind, die Körpertemperatur selbst konstant zu halten, brauchen sie eine Wärmequelle. Die Temperatur in der Kiste sollte zwischen 30°C und 32°C liegen.
Sie können dazu ein Heizkissen unter die Decke legen, damit es die Kleinen schön warm haben. Aber Vorsicht! Die Temperatur des Kissens (am besten auf Stufe 1 einstellen) sollte mit der Hand überprüft werden, bevor es zum Einsatz kommt. Einfacher ist es eine Wärmflasche unter die Liegefläche zu legen und immer wieder heißes Wasser nachzufüllen.
Etwa ab der dritten Lebenswoche reicht eine angenehme Zimmertemperatur aus, um das Wohlbefinden der Kleinen sicherzustellen.

2. Regelmäßige Gewichtskontrolle
Die einfachste Methode, mit der Sie die Entwicklung der Tiere überwachen können, ist die Gewichtskontrolle. Wiegen Sie deswegen die Welpen unmittelbar nach der Geburt und danach täglich einmal auf einer Küchenwaage mit 1-Gramm-Einteilung. Notieren Sie sich das Gewicht täglich.
Gesunde Kitten sollten pro Tag ca. 12 g Gramm zunehmen. Gesunde Hundewelpen sollten in den ersten 4 Wochen ihr Gewicht pro Tag um ca. 10% steigern.

3. Die richtige Nahrung
Wenn Jungtiere überhaupt keine erste Muttermilch (Kolostrum) erhalten haben, brauchen sie dringend am ersten Lebenstag einen Ersatz mit hohem Gehalt an Immunglobulinen, wie z. B. astoral Colostitute.
Die Milch der einzelnen Tierarten unterscheidet sich in der Zusammensetzung zum Teil erheblich. Geben Sie deshalb nur Aufzuchtmilch, die der Muttermilch ähnlich und hoch verdaulich ist.
Hochwertige Produkte aus der Tierarztpraxis, wie z. B. astorin Kätzchenmilch und astoral Welpenmilch, enthalten nicht nur alle erforderlichen Nährstoffe, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, sondern auch weitere natürliche Substanzen, die die Abwehr des Jungtieres gezielt unterstützen. Dazu gehören insbesondere Immunglobuline, Milchsäurebakterien und Prebiotia. Ein gesunder Darm Ihrer Zöglinge entlastet Sie bei der Betreuung.

4. Die wichtigsten Gerätschaften für die Zubereitung der Mahlzeit
Für eine sichere Handaufzucht benötigen Sie die richtige Ausrüstung:
• spezielle Saugflasche mit einem passenden Sauger,
• hochwertigen Milchersatz und Messlöffel,
• einen Topf zum Wasserkochen
• kleine weiche Tücher zur Reinigung des Mäulchens und des Afters.
Achten Sie darauf, dass die Größe des Sauggummis zur Größe des Welpen passt. Wichtig ist auch die Größe der Öffnung. Ist die Saugöffnung zu klein, kann das Saugen zu anstrengend für die Tiere sein und sie nehmen nicht genügend auf. Ist die Öffnung zu groß, besteht die Gefahr eines Verschluckens und Milch gelangt in die Atemwege.

5. Sorgfältige Zubereitung der Mahlzeit und höchste Sauberkeit
Kochen Sie das Wasser vor der Zubereitung der Tränke. Verwenden Sie einen Teil des heißen Wassers zum Ausspülen des Fläschchens. Lassen Sie den Rest auf ca. 30° — 35°C abkühlen, also bis es am Finger nicht mehr zu heiß ist.
Füllen Sie mit dem Messlöffel die benötigte Menge Milchpulver in die Flasche (z. B mit Hilfe eines Papiertrichters). Fügen Sie das warme Wasser hinzu und schütteln sie so lange, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Die Tränke sollte in handwarmem Zustand verabreicht werden.
Milchreste sollten nach der Tränke nicht länger als eine halbe Stunde im Fläschchen verbleiben. Spülen Sie die Flasche deshalb nach jeder Mahlzeit gründlich aus.

6. Die richtige Fütterung
Kätzchen und Hundewelpen brauchen bis einschließlich der 3. Lebenswoche alle 2 bis 3 Stunden Milch. Auch nachts! Ab der 4. Lebenswoche können die Jungtiere alle 4 Stunden gefüttert werden und während der Nacht kann eine kleine Schale mit Aufzuchtmilch hingestellt werden. Die Tränkemengen auf den Packungen sind Richtwerte. Wenn Sie bemerken, dass die Kleinen noch hungrig sind, bereiten Sie größere Portionen zu.
Kätzchen und Weinen können auf dem Schoß gefüttert werden. Wichtig ist, dass die Tierchen nicht in der Rückenlage, sondern in der Bauchlage gefüttert werden, damit sie sich nicht verschlucken.
Legen Sie nach jeder Fütterung das Tierchen vorsichtig auf den Rücken. Massieren Sie dann ganz sanft das volle Bäuchlein so lange in Richtung Blase und Dann, bis sich der Darm entleert. Zum Massieren und Säubern der Kleinen kann man einen leicht feuchten Lappen verwenden, der einer rauen Katzen- oder Hundezunge ähnelt.

7. Das Absetzen
Sie können ab der 4. bis 5. Lebenswoche beginnen, auf ein hochwertiges festes Futter umzustellen. Es sollte einen Proteingehalt von mindestens 30% für Hundewelpen und 40% für Kätzchen haben. Für die Umstellung von Milch auf feste Nahrung kann das Futter zunächst mit warmer Aufzuchtmilch (40° C) zu gleichen Teilen gemischt werden. Erhöhen Sie die Menge der festen Nahrung langsam innerhalb der nächsten zwei Wochen, bis die Tiere ausschließlich Festfutter aufnehmen.

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