Thema Vitamine

Die Vollversorgung mit Vitaminen ist nicht nur während der Aufzucht, sondern auch im Erwachsenenstadium Voraussetzung für optimale Gesundheit. Unabhängig davon, dass eine Reihe von Vitaminen einen wichtigen Einfluss auf das Fortpflanzungsgeschehen und bei Vögeln auch auf die Mauser haben, sind die für die Reifung, Entwicklung und Leistungsfähigkeit des Immunsystems von essentieller Bedeutung.

Die Stimulierung des Immunsystems kommt besonders zum Tragen bei jeglicher Art körperlicher Belastung und hat damit vor allem einen günstigen Einfluss auf die Infektabwehr. 

Die angebotenen Produkte  erlauben dem Futter in gut handhabbarer Form Vitamine  zuzusetzen, um einseitige Kost zu komplettieren und auch zu Zeiten erhöhten Bedarfs die erforderliche Versorgung sicherzustellen. 

In unseren Angebotswochen bieten wir Ihnen zu besonders günstigen Preisen spezielle Produkte schwerpunktmäßig zum Thema zusätzliche Vitaminversorgung an.

Vitamin D (auch: Calciferol, Vitamin D2: Ergocalciferolum, antirachitischer Faktor, Vitamin D3: Cholecalciferol)
 
Der Mangel an Vitamin D führt zu:
 
Rachitis (bei Hunden und Katzen selten)
 
Osteomalazie (Muskel- und Gelenkschmerzen, Risse in den Knochen)
 
Nieren- und Leberdysfunktionen können, über den Vitamin D-Stoffwechsel, zu schweren Knochenkrankheiten führen (etwa bei chronischer Niereninsuffizienz)
 
Ein Überschuss an Vitamin D ist für das Tier toxisch (abnormale Verkalkung).
 
 Vitamin K (auch: antihämorrhagischer Faktor)
 
Der Mangel an Vitamin K führt durch eine Gerinnungshemmung u.a. zu Darm-, Nasen-, Haut-, und Hirnblutungen. Auf lange Sicht führen diese manchmal unscheinbaren kleinen Blutungen zu Anämien (Mangel an roten Blutkörperchen, die den Sauerstoff transportieren). Eine ausgewogene Ernährung beugt diesen Risiken vor.
 
 Vitamin E (auch: Tocopherole)
 
Das Vitamin E dient zur Vorbeuge oder Behandlung zahlreicher Krankheiten u.a.
 - solche, die von "oxidativem Stress" der Zelle herrühren (sportlicheLeistung, Beeinträchtigung durch Umweltverschmutzung)
 -
solche, die mit dem Altern des Organismus einher gehen
 -
Herz- und Gefäßkrankheiten
 -
Augenerkrankungen (Star)
 -
neurologisch degenerative Erkrankungen
 
 Vitamin C (auch: Ascorbinsäure)
 Obwohl Hund und Katze Vitamin C im Allgemeinen nicht wirklich benötigen, sollte es mit der Nahrung verabreicht werden. Man kann daher mit diesem Vitamin Probleme wie z.B. das Altern, den Zellstress durch körperliche Belastung oder die Gelenkdegeneration (Arthrose) vorbeugend bzw. therapeutisch behandeln.
 
 Vitamin B12 (auch: Cyanocobalamin)
 Alter, vegetarische Ernährung und Krankheiten des Verdauungstrakts stehen im Verdacht, einen Mangel an Vitamin B12 hervorzurufen. Dieser muss durch die Ernährung ausgeglichen werden.
 
 Vitamin A (auch: Retinol, Axerophtol)
 Ein Mangel an Vitamin A ruft folgende Beschwerden hervor:
 - Sehstörungen (verminderte Sehfähigkeit im Dämmerlicht, Hornhauttrübung, trockene Bindehaut),
 - Hautprobleme (Austrocknen der Haut, Schrumpfen der Talgdrüsen),
 - Anomalien bei der Fortpflanzung,
 - erhöhte Anfälligkeit für Infektionen und Lungenfunktionsstörungen
 - Ein Überschuss an Vitamin A ist ebenso schädlich für den Organismus (Gelenkstörungen, Fortpflanzungsstörungen).
 
 Niacin (auch: Vitamin PP, Nikotinsäure)
 Niacin wirkt vorbeugend u.a. gegen Pellagra ("Raue Haut"), eine schwere Krankheit, die sich auf Haut und Verdauung auswirkt. Niacin trägt zur Funktion einer Vielzahl von Geweben bei.
 
 Thiamin (auch: Vitamin B1, Anti-Polyneuritis-Vitamin, Aneurin)
 Der Mangel an Vitamin B1 ist die Ursache der Beriberi-Krankheit bei Mensch und Tier (Müdigkeit, Muskelschwäche, Schwierigkeiten beim Gehen, Sehen usw.). Eine ausgeglichene Ernährung schützt vor dieser Krankheit. Das Vitamin B1 ist u.a. wichtig für die Vorbeugung und Behandlung von Polyneuropathie oder bestimmter Herzkrankheiten.
 
 Pyridoxin (auch: Vitamin B6)
 Ein Pyridoxinmangel kann sich durch Veränderungen der Haut, der Nerven und des Blutes zeigen. Zur Vorbeugung oder Behandlung gewisser Krankheiten wird Pyridoxin gezielt eingesetzt.
 
 Riboflavin (auch: Vitamin B2)
 Ein Mangel führt zu Veränderungen der Haut und zu Sehstörungen. Vitamin B2 trägt besonders zur Vitalität von Haut und Haar bei.
 
 Folsäure (auch: Folate, Vitamin B9)
 Folsäure wird von Säugetieren nicht selbst gebildet. Sie ist wichtig für die DNA und RNA-Synthese und die Zellteilung. Es ist von hoher Bedeutung während der Trächtigkeit und eine ausreichende Menge minimiert das Risiko der Entstehung von Gaumenspalten. Vitamin B9 beugt Anämien oder neurologischen Erkrankungen vor. In der Nahrung älterer Tiere sollte es in größerer Menge vorhanden sein, ebenso bei Verdauungsstörungen (Durchfällen) oder bei akuter Anämie.
 
 Biotin (auch: Vitamin B8)
 Es handelt sich um eines der wichtigsten Vitamine für den Haut- und Haarstoffwechsel. Biotin trägt auch unmittelbar zur Funktion des Nervensystems bei.
 
 Pantothensäure (auch: Vitamin B5)
 Da sich dieses Vitamin weitverbreitet in der Nahrung findet, ist ein Mangel an Vitamin B5 äußerst selten.

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