Thema Übergewicht

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Unsere Angebotswochen zum Thema Abnehmen leicht gemacht - dem Übergewicht keine Chance

In den letzten Jahren ist die Zahl der an Übergewicht leidenden Haustiere - Katzen ebenso wie Hunde oder Zwergkaninchen, Meerschweinchen und Vögel - stark angestiegen. Der Grund ist meist eine übermäßige Energiezufuhr bei gleichzeitig geringerem Energiebedarf. Viele unserer Haustiere leben heutzutage im Haus, in der Wohnung, haben wenig Bewegung, wenig Spielmöglichkeiten und benötigen daher relativ wenig Energie zur Aufrechterhaltung ihrer Körperfunktion.

Übergewicht beeinträchtigt nicht nur das Wohlbefinden, auf lange Sicht wird die Gesundheit Ihres Tieres gefährdet und die Lebenserwartung sinkt deutlich.
Ein optimales Körpergewicht ist wichtig für die Erhaltung von Gesundheit und Wohlbefinden.

Das Gewicht Ihres Tieres ist ideal, wenn Sie von oben betrachtet eine deutliche Taille sehen können, und beim Betasten des Brustkorbes die Rippen ohne Schwierigkeiten fühlbar sind.

WANN kommt es überhaupt zu Übergewicht??

Hauptursache
eines zu hohen Körpergewichtes ist eine überhöhte Energieaufnahme mit der Nahrung in Kombination mit einem ungenügenden Energieverbrauch. Füttern Sie Ihrem Tier eine Vollnahrung, die optimal an Lebensweise, Alter und Sensibilität angepasst ist.

Leckerlis
, "Kleine Sünden" wie Essensreste und Leckerlis werden bei der Errechnung der Tagesportion oft "vergessen". Das hat zur Folge, dass die Energieaufnahme den tatsächlichen Bedarf oft weit übersteigt und Ihr Liebling übergewichtig wird.

Ernährungsfehler im Wachstum,
Tiere, die bereits als Welpen zu reichhaltig ernährt wurden, neigen im Alter vermehrt zu Übergewicht. Eine ausgewogene Ernährung im Welpenalter ist daher besonders wichtig.

Veränderter Energiebedarf im Alter,
Im Alter verändern sich der Energie- und Nährstoffbedarf. Eine altersgerechte Ernährung geht darauf ein und wirkt zugleich altersbedingtem Übergewicht entgegen. Regelmäßige Altersvorsorgeuntersuchungen helfen, Gewichtsveränderungen frühzeitig festzustellen.

Bewegungsmangel,
Je nach Tierart, Temperament, individuellen Lebensgewohnheiten, eventuell auch bei Krankheit oder im Alter können das Maß an Bewegung und damit der Kalorienverbrauch geringer sein als im Standard angegeben. In diesen Fällen sollte das Tier besonders (kalorien-)bewusst ernährt werden.

Erkrankungen,
In manchen Fällen kann die Ursache für Übergewicht auch eine Erkrankung sein (z.B. Diabetes). Umso wichtiger ist daher die tierärztliche Kontrolle bei Übergewicht.

Kastration,
kastrierte Tiere neigen durch einen geänderten Stoffwechsel zur Entstehung von Übergewicht. So nimmt bereits 48 Stunden nach der Kastration die tägliche Futteraufnahme zu, gleichzeitig sinkt die Aktivität und somit der Energiebedarf um ein Drittel. Deshalb empfiehlt sich nach der Operation die Umstellung auf eine energieärmere Ernährung.


Übergewicht und seine Risiken

Durch Übergewicht können bestimmte gesundheitliche Risiken entstehen:

Herz- und Kreislauferkrankungen
Diabetes mellitus
Lebererkrankungen
Knochen- und Gelenkerkrankungen, wie z.B. Bandscheibenprobleme,
Entzündungen etc.
Geringere Immunabwehr und Narkose- sowie Hitzetoleranz
Neigung zur Tumorbildung
Hauterkrankungen, da sich zwischen den entstehenden
Hautfalten Keime ansiedeln können


Wie kann die Gewichtsreduzierung unterstützt werden?

Sorgen Sie dafür, dass Ihr Tier gern und oft aktiv ist. Regelmäßiges Spielen, Jagen und Sammeln sind effektive Energieverbraucher, die dazu beitragen, dass Ihr Tier schneller an Gewicht verliert.
Durch ein Spiel können Sie das natürliche Jagd- bzw. Fluchtverhalten Ihres Tieres stimulieren. Je mehr Ihr Liebling jagt und spielt, umso weniger anfällig wird es für Stress.

Es erfordert allerdings zunächst einige Mühe, ein Tier, das nicht ans Spielen oder Jagen gewöhnt ist, zu aktivieren.
Sie werden feststellen, dass das gemeinsame Spiel das Verhältnis zu Ihrem Tier intensiviert. Wechseln Sie in der Auswahl der Spiele regelmäßig ab. Fragen Sie im Zweifelsfall in der Tierarztpraxis, welches Maß an Bewegung für Ihr Tier geeignet ist.


Was kann man zur Belohnung geben?

Wer auf Belohnungs- bzw. Animationshappen nicht verzichten möchte, hat zwei Möglichkeiten:

Füllen Sie einen Teil der Tagesration morgens in eine gut schließende Dose. Dieser Vorrat steht dann als Tagesbelohnung zur Verfügung, den Sie und Ihre Familie verfüttern dürfen. Ist die Dose leer, gibt es keine Leckerlis mehr. Neben den Kroketten der gewohnten Nahrung gibt es kalorienarme Möglichkeiten, wie z.B. ein Stück Möhre oder Apfel.

Tipp für Katzen und Hunde:
Füttern Sie rohe Möhren, da der Energiegehalt von rohen Möhren geringer ist als der von gekochten.

Keine fetthaltigen Leckerlis füttern
Die Fütterung von fetthaltigen Leckerlis wie Wurst, Schinken und Käse sollte unterbleiben. Trockene Brötchen bestehen aus leicht verdaulichen Kohlenhydraten, die zu einer Erhöhung der Gesamtenergiezufuhr führen. Das Gleiche gilt für so genannten Puffreis, mit dem manche Hundebesitzer die Mahlzeit ihrer Hunde "strecken".

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