Thema Durchfall

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Unsere Angebotswochen zum Thema Durchfall - Therapie & Prophylaxe

Gastrointestinale Erkrankungen umfassen alle Krankheiten, die die Verdauung, die Aufnahme und den Transport von Futterbestandteilen im Magen und /oder Darm beeinträchtigen. Die ungestörte Verdauung und Aufnahme von Nährstoffen sind für Ihr Tier außerordentlich wichtig, damit es Gewebe aufbauen und erneuern kann, und damit ihm für alle lebenswichtigen Funktionen die notwendige Energie geliefert wird. Beim Transport von Futtermitteln durch den Magen und Dünndarm werden die komplexen Futterbestandteile durch Verdauungssäfte in Einheiten gespalten, die klein genug sind, um die Dünndarmwand zu passieren. Dieser Vorgang wird als Verdauung bezeichnet. Nachdem die Nährstoffe vom Körper aufgenommen wurden, werden verbleibende Nahrungsbestandteile in den Dickdarm transportiert, wo ihnen das restliche Wasser entzogen wird und sie schließlich als Kot ausgeschieden werden. Typische Symptome gastrointestinaler Erkrankungen sind Erbrechen, Durchfall, Blut- und Schleimbeimengungen im Kot und übermäßiger Kotabsatz. Zu den weniger spezifischen Symptomen zählen Gewichtsverlust, ungewöhnlich stark gesteigerter und verminderter Appetit, ein angespannter Bauch beim Abtasten und Niedergeschlagenheit. Sollten Sie eines der genannten Symptome bemerken, so konsultieren Sie Ihren Tierarzt., da gastrointestinale Störungen im Anfangsstadium leichter zu behandeln sind. In unseren Angebotswochen bieten wir Ihnen spezielle Produkte zum Thema Magen-Darm zu günstigen Preisen, die insbesondere zur Therapiebegleitung und Prophylaxe geeignet sind.

Folgende Faktoren können die Wahrscheinlichkeit von gastrointestinalen Erkrankungen bei Hunden und Katzen beeinflussen: 

ALTER 
Eine Dickdarmentzündung (Colitis) tritt häutiger bei Hunden über 5 Jahren auf, während Verstopfung eher bei älteren Tieren vorkommt. 

RASSE 
Manche Rassen wie Doggen, Schäferhunde, Golden Retriever und Collies sind für bestimmte gastrointestinale Erkrankungen besonders anfällig. 

VERHALTEN 
Hunde,die im Freien unbeaufsichtigt herumlaufen dürfen,sind durch die mögliche Aufnahme verunreinigten oder verfaulenden Futters anfälliger für Verdauungsstörungen. FUTTER Als Ursache von Verdauungsstörungen kommen minderwertige Futtermittel, Futtermittelunverträglichkeiten, stark fetthaltige Futtermittel, plötzlicher Futterwechsel sowie unangemessen große Futtermengen in Betracht.

Symptome gastrointestinaler Erkrankungen richtig erkennen:

Sollten Sie eines der nachstehenden Symptome bemerken, konsultieren Sie bitte Ihren Tierarzt,
da gastrointestinale Störungen im Frühstadium einfacher zu behandeln sind.

Typische Symptome gastrointestinaler Erkrankungen:
• Erbrechen
• Durchfall
• Blut-oder Schleimbeimengungen im Kot
• Übermäßige Anstrengung beim Kotabsatz

Zu den weniger spezifischen Symptomen zählen:
• Gewichtsverlust
• Ungewöhnlich stark gesteigerter oder verminderter Appetit
• Angespannter oder schmerzhafter Bauch beim Abtasten
• Niedergeschlagenheit

Diagnose
In den meisten Fällen reichen die klinischen Symptome aus, damit Ihr Tierarzt eine Diagnose stellen kann. Manchmal müssen zusätzlich Kot und Blut untersucht und, falls angezeigt, weiterführende diagnostische
Verfahren eingeleitet werden. Hierzu zählen Röntgenaufnahmen, Endoskopie sowie eine chirurgische Öffnung der Bauchhöhle. Falls Ihr Tierarzt eine Futtermittelunverträglichkeit als Ursache vermutet, kann
probeweise eine Ausschlussdiät verordnet werden.

Zu den häufigsten Erkrankungen zählen:

• Akute Gastroenteritis. 
Diese allgemeine Entzündung des Magen-Darm-Traktes wird häufig durch die Aufnahme verdorbenen Futters oder toxischer Stoffe ausgelöst. Sie ist durch das plötzliche Auftreten von Erbrechen und Durchfall gekennzeichnet,
• Exokrine Pankreasinsuffizienz. 
Diese Erkrankung führt zu Verdauungsstörungen mit großen Mengen eines weichen Kots, die mit gesteigerter Fresslust und Gewichtsverlust einhergehen.
• Dünndarm-Malabsorption. 
Diese Erkrankung tritt meist in Zusammenhang mit einer Entzündung des Dünndarmsauf, so dass es zu einer Verminderung der Nährstoffaufnahme kommt. Sie führt zu anhaltendem oder immer wiederkehrendem
Durchfall mit Gewichtsverlust und häufig auch zur völligen Appetitlosigkeit.
• Colitis. 
Diese Entzündung des Dickdarms führt zu einem häufigen und schmerzhaften Kotabsatz sowie
zu Durchfall, der Schleim- und Blutbeimengungen enthalten kann.
 

Check-Liste für den Tierbesitzer

Ü Achten Sie auf frühe Anzeichen einer Erkrankung und zögern Sie nicht, Ihren Tierarzt zu konsultieren
ÜFüttern Sie ausschließlich das von Ihrem Tierarzt empfohlene Futter
Ü Geben Sie Ihrem Tier keine Abfälle oder Futterreste
Ü Lassen Sie Ihren Hund im Freien keine herumliegenden Abfälle fressen
Ü Verwenden Sie keine rezeptfreien Medikamente wie Abführmittel oder stuhlfestigende Präparate, da diese für Haustiere grundsätzlich ungeeignet sind

(Quelle: Hills Tiergesundheit Tierbesitzer Informationen)

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